Glaube

Samstag, 8. Juli 2017

Erkenntnis

"Nie hat ein Mensch nach irgendetwas so sehr begehrt, wie Gott danach begehrt, den Menschen dahin zu bringen, dass er ihn erkenne."

(Meister Eckhart, christlicher Mystiker des Mittelalters)

Freitag, 30. Juni 2017

Ich habe gefunden, wonach ich suchte

Als ich dich suchte, fand ich dich nicht.
Stundenlang über Bücher gebeugt, Gesprächen zugehört, nachgedacht,
aber trotzdem keine Spur von dir, als ich dich am notwendigsten zu brauchen glaubte.

Dann hörte ich auf, dich zu suchen,
glaubte, es sei vergeblich.
Die Dunkelheit war unerträglich, die Hoffnungslosigkeit endlos

Und dann,
ich fand dich, plötzlich, unerwartet und auf vielfältige Weise
in einer über und über mit Gold verzierten Kirche
in Gesprächen mit Kollegen
in Gesten von Fremden
in Bildern
in Nachrichten
überall Spuren von Dir
die mir den Weg wiesen.
Den Weg zu einer Entscheidung
ein kleiner Sieg, unbedeutend zwar, aber ein Sieg

Wir begegneten uns als Grundverschiedene, und sind doch Verbündete im Leben

Mittwoch, 12. April 2017

Glaubt ihr? (Umfrage)

Mit dem Glauben ist das so eine Sache.
Die einen wollen nichts damit zu tun haben, die anderen wiederum differenzieren zwischen Kirche als Institution und persönlichem Glauben. (Dazu muss ich nicht in die Kirche gehen...)
Manche Menschen sind sehr religiös, und stehen auch dazu, andere tun es eher verhalten.

Um genau dieses Thema näher zu beleuchten, bitte ich Euch um Eure Abstimmung.

Glaube
Ist Glaube, unabhängig von der Konfession, im Leben wichtig?

Ja
Nein

  Resultate

Nachdenkliche, 17:49h.

Montag, 5. Dezember 2016

Die Wahrheit

Um aus dem ewigen Einerlei des Lebens auszubrechen,
gab mir jemand folgendes Rezept:

Die Wahrheit des Lebens suchen, finden, und dann danach leben.

Was aber ist die Wahrheit?

Donnerstag, 20. Oktober 2016

...

"Wer glaubt hat Angst und wer Angst hat, glaubt blind."

Ich habe diesen Satz gelesen und mache mir so meine Gedanken dazu.
Glaube ich? Ja.
Habe ich Angst? Nein.

Als wie soll ich ihn verstehen?
Ich hoffe auf Eure Interpretationen.

Sonntag, 25. September 2016

Das Leben ist schön!

Manchmal glaube ich vor Glück zu zerspringen.
Ich könnte die Welt umarmen.

Ich fühl mich geborgen und getragen.

Danke!

Montag, 7. Dezember 2015

Fragen über Fragen

Je mehr Antworten ich in Glaubensfragen finde, desto mehr Fragen tun sich mittlerweile auf.

Ich wollte hinter diese Fassade des katholischen Glaubens blicken, Zusammenhänge erkennen, den Glaube kann doch nicht nur aus dem netten sonntäglichen Zusammensein bestehen. Deshalb hab ich mich eingeschrieben - in die Theologischen Kurse der Katholischen Kirche. Ein Lehrgang, der ähnlich einem Theologiestudium die Hintergründe der Bibel und des Glaubens vermittelt.
Eine gute Sache - spannend, aufwühlend - aber viele Fragen offen lassend...
Aber ich werde die Antworten finden.

Und ich spüre, dass das etwas ist, das mich nicht mehr los lässt.

Sonntag, 23. August 2015

Ansichtssache

Niemand brauche heute mehr einen Pfarrer, so die Worte eines ebensolchen, eher einen Hausmeister, Verwalter, Sekretär, als solcher fühle er sich. Die Menschen wollten Bestätigungen, Einträge, den Pfarrsaal auf- und wieder zugesperrt bekommen, den Rasen vor der Kirche gemäht, all so etwas. Einen Priester, ja den würde man schon brauchen, für die Taufe, die Hochzeit, die Beerdigung, aber für das alltägliche Leben wäre auch dieser unwichtig. Dies aus dem Mund eines jungen, engagierten Pfarrers stimmte mich nachdenklich.

Wenn wir keinen Pfarrer brauchen, auch ohne Priester auskommen, ist dann auch die Kirche unwichtig? Viele werden zustimmen, kommen doch andere Themen in unserem Leben vor der Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft. Wozu all das? Kirchen schließen, anderweitig nutzen, Priester entlassen, Kreuze abmontieren. Es wäre auch möglich, ohne all das zu leben.

Was aber würde uns fehlen?
Die Feste in den unterschiedlichen Lebenssituationen, von der Taufe angefangen, über Hochzeit, aber auch Weihnachten und Ostern. Freilich sind diese Feiern auch jetzt oft nichts weiter, als die Unterstützung der Konsumindustrie.
Der Pfarrer als Autorität, als jemand, dem man nachgehen kann, der da ist, einfach, weil es schon immer so war, und Altbewährtes oft einfach ein Stück Beständigkeit ausstrahlt. Freilich gibt es auch hier schwarze Schafe und nicht jedem Kirchenmann möchte man nachgehen.
Und ganz am Ende dann der Tod, die Beerdigung, Gebete, Grab und Kreuz. Trost für Hinterbliebene, Hoffnung für Sterbende, darauf, dass es doch noch etwas gibt, das es noch nicht alles war. Oder aber das Leben ist einfach zu Ende, ausgeknipst, wie die Wohnzimmerlampe.

Ansichtssache eben!

Sonntag, 16. August 2015

Menschen und der Himmel

"In der Begegnung zwischen den Menschen öffnet sich der Himmel" - diesen Satz sagte ein Priester während seiner Predigt am Maria Himmelfahrtstag.

Wenn Menschen aufeinander zugehen, mit Wohlwollen, Offenheit und Respekt sich begegnen, ja, dann kann ich das nachvollziehen.

Oftmals aber habe ich eher den Eindruck, die Flammen der Hölle würden heraufzüngeln, wenn Blicke der Mitmenschen von Neid, Missgunst und Verachtung erfüllt auf dem Gegenüber liegen, weil er nicht so ist, wie er nach ihren Vorstellungen zu sein hat.

Je nachdem wer einem also begegnet, gibt es sowohl den Himmel, als auch das Gegenteil. Wie wir anderen begegnen, bestimmen freilich wir selbst.

Samstag, 1. August 2015

Das erste Mal

Vor einigen Monaten hatte mich eine ältere Dame auf einen Anbetungstag aufmerksam gemacht. Ihre Erklärung: Unser Gott... in Form der Hostie in der Monstranz... die am Altar steht, dürfe nicht alleine bleiben, und so wechseln sich die Damen stundenweise ab, um dem Herrn Gesellschaft zu leisten. Ob ich dazu nicht Lust hätte? Ich müsse nichts weiter tun, als da zu sein, und alles weitere würde sich ergeben.
Die Vorstellung, eine Stunde allein in einer Kirche zu verbringen, Ruhe um mich, ohne Ablenkung, Zeit um Nachzudenken, meine Gedanken zu ordnen und das eine oder andere Gebet zu sprechen, schien mir sehr verlockend.

Nun war es also soweit, bereits vor zwei Wochen hatte ich mich hochoffiziell eingetragen in eine Liste. So wie es für alles im Leben ein erstes Mal gibt, war auch heute einer dieser Momente. Eine leere Kirche, auf dem Altar die Monstranz umringt von Blumen, zu beiden Seiten brennende Kerzen, davor leuchtend gelbe Sonnenblumen.
Als ich nun wirklich in der Kirche saß, gingen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Was soll ich tun? Was denken? Ach ja, das Bad wäre auch noch zu putzen.... Wer mich kennt, weiß, dass ich erstens sehr schlecht bin, im Nichtstun und zweitens meistens mehr als einen Gedanken im Kopf habe. Schlechte Vorzeichen, vielleicht war es doch ein Fehler....
Auf den Bänken waren Broschüren ausgelegt, in denen stand, was zu tun war. "Sprich mit Gott in deiner Sprache!" Immer wieder die gleiche Botschaft.
Also dann sprach ich mit Gott in meiner Sprache. Je länger ich unbeweglich in der Kirchenbank saß, und meine Gedanken Gott zuwandte, umso klarer schien mein Leben und einfacher die Lösung mancher Probleme. Wenn die Gedanke abzuschweifen begannen, zwang ich sie durch das Beten mit dem vorsorglich mitgebrachten Rosenkranz in die gewünschte Ordnung.
Die Stunde verging wie im Flug, wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich gerne mehr Zeit verbracht. Befreit, ruhig und zuversichtlich verließ ich die Kirche und die ersten Sonnenstrahlen nach dem eben noch prasselnden Regen fielen vor meine Füße.

Letztendlich kann ich sagen, dass diese Stunde eine wunderbare Erfahrung war, die ich gerne wieder machen möchte. Wer behauptet, es gäbe keinen Gott und der Glaube wäre nur etwas für Kinder und alte Leute, mag vielleicht in seinem Leben damit Recht haben, für mich persönlich trifft das nicht mehr zu.
... im übrigen werde ich mich bei nächster Gelegenheit bei der alten Dame von damals bedanken...

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