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    <title>Brücken bauen (statt Mauern errichten)</title>
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    <description>statt Mauern errichten</description>
    <dc:publisher>Nachdenkliche</dc:publisher>
    <dc:creator>Nachdenkliche</dc:creator>
    <dc:date>2026-07-31T03:24:21Z</dc:date>
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    <title>Brücken bauen</title>
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    <title>Levi - die etwas andere Weihnachtsgeschichte</title>
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    <description>Der Zöllner Levi war ein pflichtbewusster Mensch. Er ging seiner täglichen Arbeit nach als Jesus ihn ansprach.&lt;br /&gt;
Ob Levi zu jenen gehörte, die den Leuten zuviele Steuern abknöpfte, ob er ihnen mehr abverlangte, als geben konnten - wir wissen es nicht. Der Zöllner Zachäus gab den Armen von seinem Vermögen. Ob Levi auch so war - auch das wissen wir nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen aber - zumindest lesen wir das: Levi stand auf und folgte Jesus. Wohin eigentlich? Natürlich, das soll man nicht wörtlich verstehen, so denken wir. Nicht dem Mensch Jesus hinterherwatscheln wie Entenküken ihrer Mutter. Dem Gott und Mensch Jesus nachzufolgen, das würde bedeuten, Gott im Mittelpunkt zu haben, den Nächsten zu lieben, für die Feinde zu beten. So ungefähr stellen wir uns das vor.&lt;br /&gt;
Aber was heißt das schon? Große Worte! Gott lieben und den Nächsten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Levi aber war kein Mann der vielen Worte, sondern einer der Tatkraft. Er taucht nur an dieser einen Stelle auf, spricht nicht und verschwindet dann aus den Erzählungen. Freilich macht er in der Tradition der Kirche Karriere und schafft es als Evangeliumschreiber ganz nach oben. Aber das MkEv weiß noch nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch, so meine ich, hat Levi eine wichtige Rolle. Er bereitet ein Fest, ein Willkommensfest und alle Freunde feiern mit! Viele Menschen, Fröhlichkeit, Musik, vielleicht wurde sogar getanzt? Ein Fest des Lebens für den Gott des Lebens, der durch die eigene Haustür mitten in Levis Leben tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das nicht eine Weihnachtsgeschichte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken zu Mk 2,13-17</description>
    <dc:creator>Nachdenkliche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2023 Nachdenkliche</dc:rights>
    <dc:date>2023-12-18T16:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachdenkliche.twoday.net/stories/1022696247/">
    <title>...</title>
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    <description>Melodie einer anderen Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.yannoupinu.com/&quot;&gt;http://www.yannoupinu.com/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Nachdenkliche</dc:creator>
    
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    <dc:date>2023-08-05T14:04:00Z</dc:date>
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    <title>...</title>
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    <description>Davor kannst du noch nicht darüber sprechen.&lt;br /&gt;
Danach kannst du nicht mehr darüber sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Male fehlen dir die Worte. Das Ereignis dazwischen war das Erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wirst du dein Leben lang versuchen, dieses Erkennen verständlich zu machen. Dir selbst - und anderen.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2023 Nachdenkliche</dc:rights>
    <dc:date>2023-08-04T18:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachdenkliche.twoday.net/stories/1022696182/">
    <title>...</title>
    <link>http://nachdenkliche.twoday.net/stories/1022696182/</link>
    <description>Unglauben wird ihm landläufig nachgesagt,&lt;br /&gt;
weil er es genau wissen wollte. &lt;br /&gt;
Wir wissen es, das behaupten wir zumindest...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wusste, hatte die Worte gehört, die Wunder gesehen.&lt;br /&gt;
Aber Thomas wollte begreifen, mit den Händen. Körperlich fühlen, was der Kopf schon weiß. &lt;br /&gt;
Es war schließlich nicht mehr nötig.&lt;br /&gt;
Die Aufforderung &quot;vertrau mir&quot; - sie war ausreichend.&lt;br /&gt;
&quot;Mein Herr und mein Gott&quot; rief er als erster aus. Ausdruck einer durchgreifenden Einsicht. Das Verschmelzen von Wissen und Glauben, von Kopf und Bauch. Das Einswerden der Gewissheit. &lt;br /&gt;
&quot;Mein Herr und mein Gott&quot; - Anerkennung Seiner Souveränität, und zugleich persönlichste Beziehung. Der Ausruf blieb nicht ohne Folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden ersten Menschen - sie erkannten sich... durch und durch. Ohne Worte. Ohne Erklärung. Sie verschmolzen ineinander, mehr im anderen als im eigenen, und doch eins, für Augenblicke und Ewigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen wir also wirklich? Haben wir erkannt?</description>
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    <dc:date>2023-08-02T18:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachdenkliche.twoday.net/stories/1022695958/">
    <title>...</title>
    <link>http://nachdenkliche.twoday.net/stories/1022695958/</link>
    <description>Eines Tages wird sich zeigen,&lt;br /&gt;
was wir getan und nicht getan haben.&lt;br /&gt;
Wir werden hören, wozu wir geschwiegen haben.&lt;br /&gt;
Wir werden sehen, was wir verstecken wollten.&lt;br /&gt;
Wir werden erkennen, was wir vergessen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages wird sich zeigen,&lt;br /&gt;
wie ernst es uns war, mit den Menschen, mit dem Schöpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ER wird dann reden - und wir werden ringen, nach Worten und sie nicht finden.&lt;br /&gt;
ER wird dann handeln, ER wird richten, ER wird barmherzig sein.&lt;br /&gt;
ER ist die Hoffnung der Opfer!</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2023 Nachdenkliche</dc:rights>
    <dc:date>2023-07-21T18:32:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>...</title>
    <link>http://nachdenkliche.twoday.net/stories/1022695866/</link>
    <description>Ihr, die ihr Mauern baut und Zäune errichtet, eure Traditionen hochhaltet und keine Veränderung duldet. Ihr, die ihr residiert in behaglichen Palästen aus den Gebeinen von Toten. Ihr, die ihr die Zeit totschlagt und eure Sinne betäubt mit nichtigen Dingen. Ihr, die ihr eure Füße in das Wasser der Adria taucht. Ihr, die ihr von Ehrfurcht und Aufrichtigkeit, von Wahrheit und Werten redet. Hört!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissende sind sie, die, die ihr feinselig beäugt! Heimatlos, vertrieben, die, die eure Kultur stören! Ruhelos und suchend. Ertrinkende sind sie, Ertrinkende im Meer der Gleichgültigkeit. &lt;br /&gt;
Kinder des Himmels, all jene, die vor euren Toren sterben, seelisch oder körperlich, oder beides. Ja, Kinder des Himmels!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Ohren hat, der höre!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und denkt daran, wenn ihr einst in Not geraten seid, eure Heimat verloren, vertrieben und dann einen ehrfürchtigen Blick in den Himmel wagen wollt. Das Boot ist voll, habt ihr geschrien! Man kann es nicht ändern, habt ihr euch gerechtfertigt! Es ist, wie es immer schon war, habt ihr festgestellt! Klug wähntet ihr euch und realistisch.&lt;br /&gt;
Aber wissend nur die, die ihre Anker in die Weite auswerfen und Halt finden, wo es keinen Boden gibt.</description>
    <dc:creator>Nachdenkliche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2023 Nachdenkliche</dc:rights>
    <dc:date>2023-07-16T07:08:00Z</dc:date>
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    <title>...</title>
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    <description>Solange sich mein Blick nur auf den Boden richtet, solange werde ich die Welt nicht sehen. Nicht am Vergangenen hängen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steh auf und geh! Nicht liegenbleiben, nicht unterkriegen lassen. Weitermachen, kämpfen - auch im Nebel der Aussichtslosigkeit! Warum jetzt aufgeben?&lt;br /&gt;
Zu müde für den nächsten Schritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steh auf und geh! Ich muss den Blick heben, nach oben muss ich schauen. Das Leben in Farbe, das lebendige Wasser flutet die versandete Steppe. Das Leben ist da! Atemzüge, erwachen, neuwerden! Die Schwingen des Adlers - kraftvoll und lautlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steh auf und geh! Die Hoffnung, dass es gut werden wird. Irgendwann. Sich selbst Mut zusprechen. Einer spricht ihn dir zu. Nur einer kann es. Einer sagt dir: Steh auf und geh! Er ging selbst, aufrecht, mutig, unaufgeregt. Ja, er ging hin voller Leben und wartet am Ufer des Baches.</description>
    <dc:creator>Nachdenkliche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2023 Nachdenkliche</dc:rights>
    <dc:date>2023-07-08T13:20:00Z</dc:date>
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    <title>Als ich den Weg entlangging, den er gegangen war, umfasste mich Traurigkeit. Sie...</title>
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    <description>Als ich den Weg entlangging, den er gegangen war, umfasste mich Traurigkeit. Sie umhüllte mich wie eine Decke, sie quoll aus meinem Inneren, sie durchdrang mich ganz und dar. Schwer war sie. Dunkelheit in der Mittagssonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch in den Tagen danach wollte sie nicht weichen, egal welche Ablenkung ich suchte. Hilflos zusehen musste ich, machtlos und tatenlos. Irgendwann muss ich aktzeptieren, irgendwann wahrscheinlich auch wieder neu beginnen. Die Wunde wird heilen, sage ich mir. Sich selber trösten, sich selber Mut zusprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann, aber nicht heute. Zeit der Trauer. Zeit der Wüste.</description>
    <dc:creator>Nachdenkliche</dc:creator>
    
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    <dc:date>2023-06-30T08:02:00Z</dc:date>
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    <title>...</title>
    <link>http://nachdenkliche.twoday.net/stories/1022695182/</link>
    <description>Die letzte Tat getan, das letzte Wort gesagt.&lt;br /&gt;
Schweigen jetzt. Atmen.&lt;br /&gt;
Keine Pläne mehr, keine Geschichte von früher. &lt;br /&gt;
Augenpaar, die sich begegnen.&lt;br /&gt;
Hände, die sich halten.&lt;br /&gt;
Und drei Geschwister, Jahrzehnte getrennt, aber jetzt vereint.&lt;br /&gt;
Im letzten Augenblick - im entscheidenden Augenblick! Vor ihren Augen - sie strahlten, bevor sie erloschen und mit ihr der Atem und mit ihr ein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wird bleiben? Erinnerungen, Bilder, Geschichten. &lt;br /&gt;
Und auch sie werden verschwinden, irgendwann - verweht, wie Sandkörner in der Wüste. Aber eingeschrieben in die Ewigkeit, wie das Herz an der Rinde des Baumes - Erinnerung an einen ungelebtes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gedanke, dass es ihr gut gehen möge, dort wo sie jetzt ist. Dass sie glücklich sein kann, so wie sie es zu Lebzeiten nur selten konnte.</description>
    <dc:creator>Nachdenkliche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2023 Nachdenkliche</dc:rights>
    <dc:date>2023-06-08T17:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachdenkliche.twoday.net/stories/1022695140/">
    <title>...</title>
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    <description>Was der bloß wieder will? Immerzu unterhält er sich mit den Menschen. Schau! Wie sie ihm zuhören! Wie sie um ihn herumstehen und nach ihm fragen. Er stört die Ruhe und die Ordnung. Es war gerade so bequem, wir haben es uns gut eingerichtet und zurechtgelegt. Uns haben sie zugehört, und jetzt - schau, wie sie sich um ihn scharen. Dieser Mann! Obwohl wir seine Freunde schon verhaftet haben! Obwohl wir dieser ganzen Sippschaft verboten haben, solche Reden zu führen. Der traut sich was! Na - der wird uns schon noch kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er muss weg! Aber so einfach ohne Grund? Das schafft noch mehr Unruhe. &lt;br /&gt;
Ich weiß es! ruft einer von hinten. Wir sagen einfach, dass wir gehört hätten, dass er zum Cousin meines Onkels väterlicherseits gesagt hätte, unsere Festung solle zerstört werden. &lt;br /&gt;
Das ist genial! sagt der Anführer. Das machen wir!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben ihn verhaftet. Sie haben ihn zur Rede gestellt. Und er hat geredet! Er hat ihnen gesagt, was zu sagen war - ehrlich und schonungslos.&lt;br /&gt;
Und dann haben sie ihn verurteilt - zum Tod, und gesteinigt und dabei zugesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob wir nicht doch einen Fehler gemacht haben? so fragten sie sich, der Anführer und seine Kumpanen, als sie an den folgenden Tagen übermüdet waren, weil der Schlaf ein unruhiger war. &lt;br /&gt;
Aber dann kehrte wieder Ruhe ein und Ordnung, so wie es alle am liebsten hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Gedanken zu Apg 6,8-7,54</description>
    <dc:creator>Nachdenkliche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2023 Nachdenkliche</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://nachdenkliche.twoday.net/stories/1022695111/">
    <title>...</title>
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    <description>Eine staubige Straße im Nirgendwo. Unerbittliche Sonne. Keine Bäume, kein Schatten. Wüste. Weit und breit keine Menschenseele. Stille. Nur das Pfeifen des Windes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich ein Reiter - nein, mehrere. Eine Kutsche. Die kleine Karawane zieht vorüber. In der Ferne sieht man einen Mann. Schnell kommt er näher.  Bald hat er den Wagen eingeholt. Staub wirbelt hoch. Das Schnauben der Pferde. Die Peitsche des Kutschers. Der Wagen hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortfetzen. Erklärungen. Zwei Menschen an einem Brunnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es wieder still  - auf der staubigen Straße im Nirgendwo. Nur der Wind pfeift. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die beiden - sie gehen ihrer Wege, unabhängig, frei und gebunden zugleich.&lt;br /&gt;
Eine zufällige Begegnung, die alles verändert hat - so man an Zufälle glauben mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Gedanken zu Apg 8,26-40</description>
    <dc:creator>Nachdenkliche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2023 Nachdenkliche</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://nachdenkliche.twoday.net/stories/1022694983/">
    <title>Glaubt an die Liebe! - Alles andere ergibt sich...</title>
    <link>http://nachdenkliche.twoday.net/stories/1022694983/</link>
    <description>Glaubt an die Liebe! - Alles andere ergibt sich...</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2023 Nachdenkliche</dc:rights>
    <dc:date>2023-05-25T17:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachdenkliche.twoday.net/stories/schweigen/">
    <title>Schweigen</title>
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    <description>Nichts ist geblieben. Nichts ist geworden. Nichts. Wohin nun? Ich weiß nicht einmal das. Heimatlose finden keine Heimat. Sie haben nie dazugehört und werden es auch in Zukunft nicht. Die eisige Mine, der stechende Blick. Wiedereinmal ist es passiert, und diesmal gerade dort, wo es nicht sein durfte, nicht sein konnte. Ja, so ist es. Die Anderen – sie gehören nicht hierher. Sie stören die Einigkeit, die Vertrautheit. Ich bin die andere. Ich gehöre nicht hierher, genausowenig wie die, die mit mir kamen. Auf Einladung. Und doch unerwünscht.&lt;br /&gt;
Aber wisst ihr, wir leben damit. Wir haben damit leben gelernt. Wir mussten es. &lt;br /&gt;
Diese Worte gingen mir durch den Kopf, als ich auf der Bank saß, die letzten Sonnenstrahlen des Tages im Rücken. Fallende Blätter. Gelb, rot, braun, dazwischen samtiges grün. Vor mir der Blick auf die vielen, sogar die namenlosen. Tausend Seele. Unbekannt. Nein. Seelen ist falsch. Die Seelen schweben empor, sagt der Volksmund. Die Körper werden zu Staub, aber die Seelen leben weiter. Trennt sich die Seele vom Körper im Tod? Wartet die Seele, bis sie sich wieder mit dem Körper vereint? Ist nicht der Mensch eine Einheit aus beidem, gerade das, was ihn zum Du macht? &lt;br /&gt;
Ist deine Seele irgendwo hier? Bist du hier? Hörst du mich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mir ist nichts geblieben, nicht einmal meinen Namen haben sie mir gelassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber du hast doch zumindest deinen Flecken Erde, wollte ich erwidern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber auch den muss ich teilen. Ich musste weichen. Sie haben den Platz gebraucht, für einen anderen. Mein ganzes Leben brauchten sie den Platz. Ich habe nicht dazugehört. Sie wollten mich nicht. Und der neue – auch ihn wollten sie nicht. Ihm wird es gehen, wie mir. Sie kümmern sich um uns, weil sie es müssen. Sie können uns ja nicht liegenlassen, irgendwo. Man verscharrt uns. Nicht einmal ein Lied singt man uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du auch? Wollte auch dich niemand?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh mich doch an? Hier hab ich meinen letzten Flecken Erde gefunden und auch den muss ich teilen. Was willst du eigentlich von mir? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was willst du von mir, fragte ich zurück. Ich sitze hier und beweine mein Elend. Ich will meine Ruhe. Ich habe gehofft, sie hier zu finden, inmitten all der Toten. Ich hoffte, sie würden schweigen. Menschen reden, ja, das weiß ich. Sie reden unaufhörlich. Aber die Toten. Sie halten den Mund. So habe ich geglaubt. Und jetzt störst du mich mit deinem Gejammere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komm, sei nicht ungerecht! Du bist es, die hier sitzt und jammert, nicht ich. Du lebst. Du frierst nicht. Du hungerst nicht. Da täusche ich mich doch nicht, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, erwiderte ich. Du täuscht dich nicht. Ich habe sogar eine Wohnung, einen Job, ein Kind. Und doch habe ich nichts. Ich wollte anderes. Mehr. Etwas bewirken. Etwas verändern. Aber schau mich an. Nichts davon hab ich geschafft. Obwohl ich gearbeitet habe, mich bemüht habe, pflichtbewusst war. Wusstest du, dass ich nicht einen einzigen Tag gefehlt habe, dass ich fast nie einen Termin abgesagt habe, dass ich hingegangen bin, obwohl ich es nicht wollte. Immer wieder! Viel zu oft. Und schau, was ist geblieben. Ich sitze hier und rechtfertige mich vor dir. Wer bist du eigentlich?&lt;br /&gt;
Und warum sprichst du mit mir? Lass mich in Ruhe. Es will mich auch sonst niemand. Da waren diese stechenden Augen am Sonntag. Dieses Mustern von oben und unten. Dieses Stehenlassen und Ignorieren. Es geht mir nicht aus dem Kopf. Und dieser Sager von dem alten Mann. Er will mir nicht aus dem Kopf. Ich hab ja nicht einmal verstanden, was er genau gesagt hat, nur der abfällige Ton hat sich eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du interpretierst zu viel hinein. Frag nächstes Mal nach und gib eine Antwort. Aber wenn du nicht einmal weißt, was er gemeint haben könnte – zerbrich dir doch nicht den Kopf. Das Leben ist zu kurz für trübe Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, welch weise Worte von einem, der sogar seinen letzten Fleck teilen muss. Warst du immer schon der Oberlehrer? Kein Wunder, dass du am Ende allein warst. Ich war gemein zu ihm und insgeheim wusste ich es. Und doch sagte ich es. Schweigen. Man muss schweigen. Sie hatte es mir eingehämmert. Immer und immer wieder. Und vorgelebt. Nein, sie hatte mich nicht verteidigt. Sie ist nicht für mich eingestanden. Nein. Immerhin ist sie zu mir gestanden, hat mich angehört und ernstgenommen. Und doch hat sie nichts getan. Sie hat es geschehen lassen. Sie hat geschwiegen!</description>
    <dc:creator>Nachdenkliche</dc:creator>
    <dc:subject>Alltägliches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2022 Nachdenkliche</dc:rights>
    <dc:date>2022-10-14T15:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachdenkliche.twoday.net/stories/die-ratte/">
    <title>Die Ratte</title>
    <link>http://nachdenkliche.twoday.net/stories/die-ratte/</link>
    <description>Das Tier war noch sehr jung, das der Freund der Mutter in einem Käfig gefangen hatte. Er stand da, mitten am Küchentisch, als ich den Raum betrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Ratte hatte, mitsamt all ihren Verwandten, ein Loch gegraben in die Wohnung der Frau, als diese wegen einer Erkrankung mehrere Wochen nicht zu Hause war. Dann hatten sie sich gütlich getan an all den Leckereien, die so herumgestanden waren. An Toastbrot und Mehl, Zucker, Vorhängen, Toilettenpapier. Alles hatten sie angeknappert und die Wohnung innerhalb kurzer Zeit in ein Rattenparadies verwandelt. Dann kehrte die alte Frau zurück und mit ihr der Freund. Der Rattenplage wurde ein Ende gemacht, eine Falle aufgestellt. Die junge Ratte hatte sich darin verfangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ratten sind schlaue Tiere und wenn sie in Bedrängnis geraten, opfert sich ein Tier um die Familie zu retten. Sicher war dieses Tier noch zu jung, um das Ausmaß zu überblicken, in das sie sich manövriert hatte. Und so harrte sie, angstvoll in die Ecke ihrer Falle gedrückt, der Dinge, mitten am Küchentisch. &lt;br /&gt;
Der Mann deutete mir, ich solle ihm folgen, hinaus in die Garage, wo er ihr ein Ende bereiten würde. Ich wäre ihm lieber nicht gefolgt. Ein Kübel voller Wasser. Die Falle hatte gerade Platz darin, und als er sie unterbittlich hineinstellt, und der Ratte das Wasser über dem Kopf zusammenschwabbte, drehte ich mich weg und schaute in den Garten des Nachbarn hinunter auf den See, ohne irgendetwas zu erkennen. Ich meinte ihre Schreie zu hören, die Unausweichlichkeit ihres Schicksals, das unerbittliche Grinsen des Freundes. Vielleicht gibt es einen Rattenhimmel. Sie war Opfer und ihre Unterdrückung war buchstäblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte sie bis zum Schluss gekämpft - oder das unausweichliche Ende ruhig akzeptiert?</description>
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    <dc:subject>Alltägliches</dc:subject>
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    <title>Ich und Du - Friedrich Hebbel</title>
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    <description>Wir träumten voneinander&lt;br /&gt;
Und sind davon erwacht,&lt;br /&gt;
Wir leben, um uns zu lieben,&lt;br /&gt;
Und sinken zurück in die Nacht.&lt;br /&gt;
Du tratst aus meinem Traume,&lt;br /&gt;
Aus deinem trat ich hervor,&lt;br /&gt;
Wir sterben, wenn sich eines&lt;br /&gt;
Im andern ganz verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Lilie zittern&lt;br /&gt;
Zwei Tropfen, rein und rund,&lt;br /&gt;
Zerfließen in eins und rollen&lt;br /&gt;
Hinab in des Kelches Grund.</description>
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    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
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    <dc:date>2019-02-20T16:47:00Z</dc:date>
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