Montag, 5. Dezember 2016

Die Wahrheit

Um aus dem ewigen Einerlei des Lebens auszubrechen,
gab mir jemand folgendes Rezept:

Die Wahrheit des Lebens suchen, finden, und dann danach leben.

Was aber ist die Wahrheit?

Mittwoch, 9. November 2016

Ein Leben 11

Sara war verheiratet.
Als sie sich kennenlernten, waren beide jung gewesen. Verliebt bis über beide Ohren. Kurz darauf wurde sie schwanger und sie blieben zusammen. Gemeinsam bauten sie an ihrem Leben, zogen zusammen. Das Baby hielt beide auf Trapp. Sie arrangierten sich gut und meisterten den Alltag harmonisch. Sie heirateten und wurden zu einer richtigen Familie.

Jahre vergingen.
Aus dem Baby war ein Teenager geworden, aus der Mietwohnung Eigentum. Gelegenheitsjobs hatten sich in richtige Berufe gewandelt.
Kurz gesagt, alles lief ruhig und beständig dahin. Die Frage nach dem Glück wurde nicht gestellt, der Alltag hatte beide im fest im Griff.

Dann trat ein Mann in Saras Leben.
Er war ganz anders, als das, was sonst ihr Leben bestimmte. Unabhängig, frei, hatte Humor und eine eigene Meinung zu vielen Themen. Er war kein Ja-Sager, er war ein Macher, ein Phantast, ein Künstler.
Saras Gedanken kreisten um diesen Mann, sie wollte in seiner Nähe sein, und hatte doch Angst davor.

Nun stellte sie die Frage nach ihrem persönlichen Glück. Nein, glücklich war sie nicht. Glücklich könnte sie vielleicht mit ihm sein. In ihren Träumen und Phantasien malte sie sich aus, wie es sein könnte.
Zum ihm hat sie nie davon gesprochen. Wenn sie sich begegneten, war sie bemüht, ihre Gefühle hinter einer Fassade zu Verstecken. Trotzdem genoss sie jede Minute in seiner Nähe.
Er nahm sie wahr, sie lachten und plauderten miteinander - nie Persönliches, aber sehr oft tiefgründig und keineswegs belanglos.

Zu Hause kümmerte sich um Haushalt und Familie. Sie versuchte, den Alltag weiterzuleben, ihre Ehe wieder aufregend zu machen, sich ins Bewusstsein zu rufen, warum gerade ihr eigener Mann an ihrer Seite war. Sie hatte ihn doch geliebt und tat es noch. Sie hatte ihm versprochen... in guten wie in schlechten Tagen...und Versprechen werden nicht gebrochen.

Dienstag, 8. November 2016

Hoffnung

Wenn Du glaubst, es geht nicht mehr -
dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Montag, 31. Oktober 2016

Frei durch die Liebe

...Dennoch würde sie ihn weiter lieben, weil sie zum ersten Mal in ihrem Leben erfahren hatte, was Freiheit war. Sie konnte ihn lieben, selbst wenn er es niemals erfahren sollte. Sie brauchte nicht seine Erlaubnis, um sich nach ihm zu sehnen, den ganzen Tag an ihn zu denken, ihn zum Abendessen zu erwarten und sich zu ängstigen, was für ein Komplott wohl gegen ihn im Gange war.
Die war die Freiheit: fühlen, was ihr Herz begehrte, egal was die anderen davon halten mochten....

aus "Der Fünfte Berg" von Paulo Coelho

Sonntag, 30. Oktober 2016

Gibt es das?

Von Zeit zu Zeit gehe ich in die Bücherei, um Futter für die grauen Zellen zu holen. Manche Bücher leihe ich gezielt aus, andere fallen mir zufällig in die Hände.
So auch diesmal. Bepackt mit 5 Büchern ging ich nach Hause und legte sie auf den Schreibtisch. - Wo sie bis heute unberüht liegen blieben....

3 Tage später, heute!
Von einer aufgeschnappten Aussage angeregt, surfe ich ein bisschen im Internet, um mich zu einem Thema zu informieren.
Dann ein Literaturhinweis - und ich denke noch, okay, Buch aufschreiben und beim nächsten Mal aus der Bücherei mitnehmen.

Eine Stunde später.
Der Tee dampft, die Familie ausgeflogen, endlich Ruhe. Ein bisschen Zeit für meine Bücher.

Was fällt mir da als zweites Buch aus meinem Stapel in die Hände? - Der vorhin erwähnte Literaturhinweis!

Gibt es solche Zufälle wirklich?

Donnerstag, 20. Oktober 2016

...

"Wer glaubt hat Angst und wer Angst hat, glaubt blind."

Ich habe diesen Satz gelesen und mache mir so meine Gedanken dazu.
Glaube ich? Ja.
Habe ich Angst? Nein.

Als wie soll ich ihn verstehen?
Ich hoffe auf Eure Interpretationen.

Ob das ein Sieg gewesen war...

...sie erschienen wie Verbündete, denn an der Welt des anderen waren sie jeweils unbeteiligt und konnten höchstens ein wenig mitfühlen oder dieses und jenes Wort mitgeben. Aber auch dieses Zusammenstehen war nichts Festes und Verlässliches, denn obwohl es zwar niemals widerrufen wurde, konnte es aber zuweilen auch monatelang nicht zustande kommen,aus dieser oder jener Miesslichkeit oder Unverständigkeit. Eher war es ein Sieg, wenn es dennoch zustande kam, auf Augenhöhe, wie man sagt, eine Begegnung Grundverschiedener, aus der nichts geschlossen werden konnte und nichts abzuleiten war, eine Begegnung gleichwohl, die sie ein wenig veränderte, und sei es auch nur, dass sie einen wacheren Blick hatten und gehalten zurückkehrten in ihr Jeweiliges.
...aus "Das fünfzigste Jahr" von Peter Deibler

Dienstag, 18. Oktober 2016

Du und ich

So nah,
dass ich deinen Atem spüre
deine Wärme
dich...
und dann
so fern
als würden Welten uns trennen
dass ich nicht einmal mehr weiß, wie du aussiehst

und doch weiß ich
- etwas verbindet uns.

Sonntag, 2. Oktober 2016

Rat- und rastlos

Ich muss eine Entscheidung treffen.

Es geht nicht um Leben und Tod, nein - das nicht.
Aber es wird Veränderung mit sich bringen.

Ich wäge die Vor- und Nachteile ab, der Kopf meldet sich zu Wort,
das Herz ebenso. Alle Argumente sind berechtigt. Dafür - dagegen..
Ein Zwischendrin gibt es nicht.

Eines ist sicher, was ich auch tun werde...morgen will man eine Antwort von mir.

Deshalb wird die heutige Nacht rastlos.

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Mein Lesestoff

Peter Deibler
Das fünfzigste Jahr

Egyd Gstättner
Der Mensch kann nicht fliegen


Susanne Scholl
Emma schweigt


Hanns-Josef Ortheil
Die Erfindung des Lebens


Maja Haderlap
Engel des Vergessens




Daniel Glattauer
Ewig Dein


Daniel Glattauer
Alle sieben Wellen


Thomas Glavinic
Wie man leben soll


Alice Munro
Himmel und Hölle




Peter Rosegger
Mein Himmelreich


Bertha Suttner
Die Waffen nieder!

Peter Weiss
Die Ermittlung

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